Online Suchtberatung

Dein Weg aus der Sucht

 

Als Psychologin (Mag. phil.) und Suchtberater (FDR) verfügen wir über eine mehr als 20 Jährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Suchtkranken.

Was bedeutet Freiheit ?

Freiheit beginnt nicht erst dann, wenn du aufhörst zu konsumieren. Freiheit beginnt in dem Moment, in dem du dich selbst und deine Geschichte besser verstehen lernst.

Viellicht kennst du diese innere Zerrissenheit: ein Teil von dir möchte aufhören. Ein anderer hält fest am Konsum. Du fragst dich: Schaffe ich das überhaupt? Ist mein Konsum wirklich so problematisch? Wie soll mein Leben ohne das Suchtmittel aussehen?

Vielleicht hast du schon viele Versuche unternommen, etwas zu verändern. Mit viel Kraft, Disziplin und dem festen Entschluss, diesmal durchzuhalten. Und vielleicht hast du erleben müssen, wie schwer dieser Weg sein kann. Jeder Rückfall lässt die Zweifel wachsen. Scham, Ohnmacht oder das Gefühl zu versagen werden größer.

Doch Sucht ist keine Frage mangelnder Willenskraft. Sucht ist oft der beste Lösungsversuch, den deine Psyche einmal finden konnte. Kein Mensch wird grundlos abhängig. Hinter jeder Sucht steht eine Geschichte. Häufig sind es frühe Verletzungen, belastende Erfahrungen oder emotionale Bedürfnisse, die lange keinen Raum hatten. Was damals zu schmerzhaft oder überwältigend war, musste verdrängt werden.

Der Konsum hilft dir vielleicht, innere Anspannung zu regulieren, Schmerz zu betäuben oder Gefühle auf Abstand zu halten. Er erfüllt eine wichtige Funktion – auch wenn diese Lösung mit der Zeit selbst zum Problem wird.

Deshalb geht es in der Beratung nicht nur darum, den Konsum zu beenden. Wir möchten gemeinsam verstehen, wofür deine Sucht einmal notwendig geworden ist. Denn solange die eigentliche Not bestehen bleibt, wird der Konsum oder ein anderes Verhalten immer wieder versuchen, diese Lücke zu füllen.

Der Weg in die Freiheit beginnt dort, wo du den Ursachen deiner Abhängigkeit mit Mitgefühl statt mit Selbstverleugnung begegnest. Wenn verdrängte Gefühle und alte Verletzungen Schritt für Schritt ihren Platz finden dürfen, verlieren sie ihre Macht. Was angenommen und verarbeitet werden kann, muss nicht länger betäubt werden.

Freiheit bedeutet deshalb mehr als Abstinenz. Freiheit bedeutet, nicht länger von alten Erfahrungen, unbewussten Mustern und automatischen Reaktionen bestimmt zu werden. Freiheit bedeutet, deine Lebenskraft nicht mehr dafür einsetzen zu müssen, Schmerz zu verdrängen, sondern sie für das Leben zu nutzen, das du dir wirklich wünschst.

Vielleicht fragst du dich: Wer bin ich ohne die Sucht? Was gibt meinem Leben einen Sinn? Wofür möchte ich meine neu gewonnene Freiheit nutzen? Diese Fragen sind oft der Beginn einer tiefen Veränderung.

Freiheit wächst nicht durch Druck. Sie entsteht dort, so Verständnis, Annahme und neue Erfahrungen möglich werden. Sie braucht Zeit, Mut und einen geschützten Raum, in dem du mit allem willkommen bist, was dich bewegt.

Wir begleiten dich auf deinem ganz persönlichen Weg – mit fachlicher Kompetenz, Wertschätzung und einem tiefen Verständnis für die psychologischen Ursachen von Sucht. Gemeinsam entwickeln wir neue Perspektiven, stärken deine inneren Ressourcen und unterstützen dich dabei, Schritt für Schritt in deine innere Freiheit zurückzufinden.  Denn Freiheit bedeutet nicht, jemand anderes zu werden, sie bedeutet, wieder ganz du selbst zu sein.

Angehörige

 

Vielleicht kennst du das Gefühl, nicht mehr zu wissen was richtig oder falsch ist. Du möchtest helfen, verstehen und unterstützen. Gleichzeitig bist zu erschöpft, verletzt oder wütend. Du hoffst, dass sich etwas verändert und hast doch immer wieder das Gefühl, nichts bewirken zu können.

Als Angehörige oder Angehöriger eines Menschen mit einer Abhängigkeit gerätst auch du in einen belastenden Kreislauf. Oft schwankst du zwischen Verständnis und Konsequenz, zwischen Mitgefühl und Ärger, zwischen Hoffnung und Resignation. Vielleicht fragst du dich immer wieder: Wie kann ich helfen? Wo muss ich Grenzen setzen? Bin ich zu streng – oder nicht konsequent genug?

Abhängigkeit betrifft nicht nur den Menschen, der konsumiert. Sie verändert Beziehungen. Meist geschieht dies schleichend. Vertrauen geht verloren, Enttäuschungen häufen sich und Unsicherheit wird zum ständigen Begleiter. Angst um den geliebten Menschen, Sorge um die Zukunft und das Gefühl, immer mehr Verantwortung übernehmen zu müssen, können das eigene Leben zunehmend bestimmen. Nicht selten gerätst du dabei aus dem Blick.

Der Weg zur Veränderung beginnt deshalb nicht damit, den anderen zu verändern. Er beginnt bei dir. Es geht darum, wieder mehr mit dir selbst in Verbindung zu kommen, wahrzunehmen was du fühlst, ernst zu nehmen, was du brauchst und dich zu fragen: Was kann ich wirklich beeinflussen – und was liegt nicht in meiner Hand? Wo liegen meine persönlichen Grenzen? Welche Verantwortung gehört zu mir – und welche nicht? Was brauche ich, um gut für mich selbst zu sorgen? Diese Fragen sind nicht egoistisch. Sie sind Grundlage für einen gesunden und liebevollen Umgang – mit dir selbst und mit dem Menschen, der dir am Herzen liegt.

In der Beratung schaffen wir einen geschützten Raum, in dem deine Sorgen, Ängste und Gefühle ihren Platz haben dürfen. Gemeinsam entwickeln wir eine größere Klarheit, stärken deine eigenen Ressourcen und suchen nach einem Weg, der sich für dich stimmig anfühlt.

Denn du trägst nicht die Verantwortung für die Sucht eines anderen Menschen. Aber du darfst Verantwortung für dich selbst übernehmen.   

 

Du bist richtig bei uns bei folgendem Suchtverhalten:

Stoffgebundene Süchte wie Alkohol, Cannabis, Kokain, Amphetamine etc.

Nicht stoffgebundene Süchte wie Internetsucht, Kaufsucht, Pornosucht etc.

– als Angehöriger

Der nächste Schritt

 

Dein Weg in ein suchtmittelfreies Leben

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